Team O.i.D. auf Reisen

Team O.i.D. auf Reisen

Wenn einer eine Reise tut

Falls wir mal größer fortfahren, dann seht ihr es hier.

Tag10

Sardinien 2015Posted by Markus Sun, January 10, 2016 17:41:04

Tag 10: 10.05. 211km (2240km)

Abfahrt 9:45Uhr

-Camping Porto di Teulada-Costa del Sud-Teulada-Santadi-Capoterra-Cagliari-

Capo Carbonara-Camping Porto Torres

Der Wind von gestern hat sich wieder gelegt und es ist angenehm warm. Frühstücken gemütlich, um danach wieder alles zu verstauen. Kristina geht natürlich wieder vor dem Kaffee erst mal ins Wasser.

Noch etwas “windkrank” von gestern ziehen wir unsere Fahrerhemden, die eigentlich schon vor ein paar Tagen ganz nach unten und die Packtaschen gewandert sind, noch unter die Jacke.

Vorfreude auf die Costa del Sud! Alle, die wir bis jetzt getroffen haben, waren von der Küste begeistert. Los geht´s. Schon nach ein paar Kilometern weiß man nicht so recht, wo man überall anhalten soll, um nichts zu verpassen.

Auf dem Navi taucht eine Stichstraße zu einem alten Wehrturm auf. Blicker setzen und abbiegen. Eine fest gefahrene Lehmpiste führt zum Strand. Nach ein paar hundert Metern stehen auch schon die ersten Womos. Von dort wird der Weg zwar schmäler, führt aber weiter in Richtung zum Turm. Erst kurz davor, am Anstieg auf den Hügel, versperrt uns ein Bauzaun den Weg bis ganz nach oben. Trotzdem schön hier und machen Pause. Erst mal wieder raus aus dem Fahrerhemd. Es ist halb elf und hat schon 27 Grad! Hier soll es die heißeste Ecke auf der Insel sein. Ich glaub die haben Recht!

Weiter bis nach Torre di Ghia, wo es einen kurzen Strand- Seeing Stopp gibt. Irgend wie haben wir das Gefühl, die Leute werden langsam mehr.

Der Weg führt uns wieder in die Berge nach Teulada. Eine herrliche Passstraße mit tollen Ausblicken in die Berge und zum Meer. Von dort fahren wir weiter Landeinwärts nach Santadi. Auf einem eher langweiligen Stück, in die Eisen und zurück! Esel, direkt neben der Straße. Foto……..

Angekommen in Santadi finden wir auf Anhieb die Zufahrt zur der 25 km langen Schotterstraße, die durch ein Bergtal Richtung Cagliari führt.

Anfangs etwas bergauf in ein paar Kurven. Von lose bis fest gefahren, alles dabei. Teils mit fast 100 Sachen segeln wir über die Piste. Hinter uns, alles im Staub verunken! Nach gut zwei Drittel der Strecke gibt es eine Pause. Es hat 30 Grad im Schatten. Die schönste Strecke hat mal ein Ende und so kommen wir nach Capoterra. Dort ist es uns nach einem Besuch in einer Bar. Es ist eigentlich Sonntag, doch wir stehen plötzlich vor einem geöffneten Supermarkt. Dort kaufen wir Brötchen, Wasser, Streichkäse und WURSTEL. Gegenüber ist ein schattiger Park. Ich reiche Kristina den Einkauf über den Zaun und fahre das Moped auf die andere Seite zum Eingang. Auf einer Bank machen wir dann so richtig Brotzeit mit unserem Einkauf.

Weiter geht es nach Cagliari wo wir eigentlich kaum eine andere Möglichkeit haben, als einmal mitten durch zu fahren. Uns graut es ein wenig. Finden aber gut und zügig durch die Stadt. Vorbei am Hafen, der Altstadt und dem Flughafen. Auf der Höhe von Quartu San Elena stehen auf einmal hunderte Flamingos in den Lagunen und ein ganzer Schwarm startet gerade durch. Toll! Was mich nur stört, die Brühe stinkt fürchterlich!

Nach der Stadt geht es entlang der Küste wieder weiter. Da ja Sonntag ist, hat man den Eindruck, alle Cagliari´s sind hier und heute unterwegs. Nur ein paar Kilometer, ab dem Capo Boi legt sich der Trubel wieder. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf das Capo Carbonara. Den Abstecher dorthin sparen wir uns aber. Die Route führt uns weiter zum Capo Ferrato, wo wir uns auf dem gleichnamigen Camping Platz einmieten. Die Anlage ist schön gemacht, mit Restaurant, kleinem Laden und direkt am Strand. Aber der ist hinter einem Zaun! Der Platz ist fast bis auf die letzte Parzelle voll! Das kennen wir bis jetzt gar nicht.

Zwischen all den riesen Schiffen, begafft von allen Seiten, baue ich unsere Burg auf. Kristina macht schon mal den Wassertest.

Da uns das Restaurant etwas zu nobel aussieht, biegen wir vorher in den Kiosk ab, um unser Abendessen zu kaufen. Es gibt Nudeln, dazu passende Soße, für jeden Bier, Tomaten und Zwiebeln für den Salat.

Ein richtig gutes Abendessen.

Aus dem Nichts kommen auf einmal für eine gute Stunde plötzlich Mücken.! An der Westküste wurden wir davor gewarnt. Dort war keine einzige. Und hier?!

Der Spuk ist aber bald vorbei als es dunkel wird. Ist auch gut so, haben schon etliche Treffer gelandet die Viecher.

Wir verziehen uns langsam ins Zelt und machen noch unsere Hausaufgaben.

Mal wieder ein herrlicher Tag!